Uli Ferfers
Kfz-Meister · Bürger-Barometer zum Robotaxi in Europa · Mietwagenservice, Überführungen und Beratung für autonomes Fahren
Wie ich hierher gekommen bin
Ich bin auf der Tankstelle meiner Eltern aufgewachsen und habe mit sechs Jahren angefangen, meinem Vater bei Reparaturen zu helfen. Autofahren habe ich gelernt, lange bevor es dafür Assistenzsysteme gab – nach Sicht, wie man heute sagen würde.
Daraus wurde ein Berufsweg, der sich nicht in einen Satz pressen lässt: Kfz-Lehre bei Opel in Mönchengladbach, Zivildienst in einem Wohnheim der Lebenshilfe, eine zweite Ausbildung zum Landwirt und ein Jahr als Farmer in British Columbia. Dann zurück ins Handwerk: Meisterprüfung 1986, von 1988 bis 1995 ein eigener, in die Handwerksrolle eingetragener Reparaturbetrieb, danach A.T.U.
Dann der Seitenwechsel: Netzwerk- und Kommunikationsingenieur, Microsoft Certified Systems Engineer, zwei Jahre Systemadministration. Ab 2005 Medizintechnik – Techniker in der Schrittmacher- und Defibrillator-Ambulanz des Universitätsklinikums Aachen, dann fast zwölf Jahre Außendienst mit technischer Assistenz bei Defibrillator-Implantationen im herzchirurgischen OP. Und 2017 ein Python-Kurs bei Sebastian Thruns Udacity – dem Mann hinter der DARPA Grand Challenge und Googles Selbstfahrprojekt.
Seit 2016 beschäftigt mich ein Thema: das autonome Fahren. Ich habe im Dezember 2016 eines der letzten Tesla Model S (genannt: AP_DEVELOPER_MUNICH) mit lebenslangem kostenlosem Schnellladen gekauft und 2017 in München versucht, es in das Uber-Black-Netzwerk einzubinden – und bin gescheitert, weil es damals kein Buchungsangebot gab. Diese Lücke zwischen Fahrzeug und Plattform lässt mich seither nicht los.
Heute halte ich die Erlaubnis für den Mietwagenverkehr nach § 49 PBefG und die EU-Gemeinschaftslizenz für den gewerblichen Güterkraftverkehr. Ich war dort, wo autonome Dienste in Europa erprobt werden: zweimal bei AmiGo von PostAuto Schweiz im Rheintal und im Appenzellerland, und ich habe acht Fahrten mit Teslas FSD als Beifahrer dokumentiert, inklusive eines Grenzfalls.
Was ich daraus mache
Ich erhebe landesweit nach dem ESOMAR/WAPOR-Kodex, was Europas Bürgerinnen und Bürger von Robotaxis halten, inklusive einer gleichberechtigten „weiß noch nicht“-Option. Ich meine, dass diese wichtige Frage eine Mitsprache aus der Bevölkerung verdient. Robotaxis sind weder Fluch noch Segen. Sie sind ein disruptives Instrument, dessen Wirkung davon abhängt, wie, mit welcher Regulierung – und mit welcher Akzeptanz es eingesetzt wird.
Stimmen Sie ab. Denn nur gehörte Stimmen kann man zählen.
Fakten
- Standort: München
- Qualifikation: Kfz-Mechaniker-Meister (Handwerkskammer Aachen, 1986)
- Erlaubnis: Verkehr mit Mietwagen, § 49 PBefG (Landeshauptstadt München)
- Lizenz: EU-Gemeinschaftslizenz Güterkraftverkehr, § 3 GüKG
- Barometer: robotaxi.vote – unabhängig, nach dem ESOMAR/WAPOR-Kodex
- Schwerpunkt: seit 2016 Elektromobilität und autonomes Fahren
Sprechen Sie mit mir
Fragen zum Bürger-Barometer, zu Mietwagenservice, Überführung oder Testfahrten beantworte ich Ihnen persönlich.
